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  Termine 2013


Sonntag, 16. Juni
11.00 Uhr
Göttingen
Aula des THG, Grotefendstraße 1
DTKV-Schülerkonzert
Programm


Schülerkonzert in Göttingen am Tag der Musik

Bericht von Ulla Schimpf (Fotos: Michael Schäfer)

„Keine Bildung ohne Musik“ lautete das Motto zum diesjährigen Tag der Musik, der bundesweit mit vielen Veranstaltungen begangen wurde. Wenn man gerade drei Tage zuvor aus dem Mund des Niedersächsischen Kultusministers, Herrn Althusmann, gehört hat, wie groß der Mangel an Musiklehrern ist, bekommt der Satz eine noch drängendere Bedeutung. In Göttingen bemühen die Mitglieder des DTKV sich schon lange darum, mit den Schulen als Bildungspartner zusammenzuarbeiten und haben mit hervorragend laufenden Schulprojekten bereits Zeichen gesetzt.

Schülerkonzerte des DTKV haben in Göttingen eine lange Tradition und finden regelmäßig zwei Mal im Jahr statt. Am 19. Juni konnten in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums Cellisten, Geiger, Quer-und Blockflötisten sowie Gitarristen und Pianisten zeigen, wie viel Freude das eigene Musizieren machen kann und dass es noch schöner ist, das Gelernte und Geübte einem großen interessierten Publikum vorzutragen.

Das nach Altersgruppen gestaffelte Programm begann mit den 9- bis 11jährigen. Ein junges Klavierduo nahm die Zuhörer mit seinem Stück von Irena Garztecka, „Der Zug“, mit auf die Reise, auf der man gleich darauf einer Besonderheit begegnen konnte, nämlich einem kleinen Cellisten, der auf einem Linkshändercello - also sozusagen “verkehrtherum“ - spielt. Nach einem schwungvollen Bauerntanz von Gurlitt für vierhändiges Klavier ging die Reise weiter zu einem Cello-Duo: Zwei junge Cellisten zeigten Mut zu frischem Tempo und ihre offensichtliche Freude am Musizieren bei einem Rondeaux von J.Chr. F. Bach.

Die leiseren Töne der Konzertgitarre in einem melancholischen Stück von Turlough o'Carolan bildeten den Übergang zur Altersgruppe der 13- und 14jährigen. Zwei Cellistinnen spielten ein Scherzo von Jacques Offenbach und nahmen die Zuhörer mit in spätromantische Gefilde, aus denen Lagrima von Francisco Tárrega für Gitarre, ein auswendig vorgetragener Tango für Violine und Klavier von Isaac Albeniz und ein hübsches Querflötenstück des Dänen Joachim Andresen zu hören waren. Ein Stück musikalisches Konfekt von Fritz Kreisler, Marche miniature viennoise, für Violine und Klavier leitete virtuos über zu den jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, bei denen man schon den Anspruch spüren konnte, ein Stück nicht nur gut vorzutragen, sondern auch persönlich zu interpretieren. Das Publikum konnte eine Bearbeitung einer Cello-Solossuite von J.S. Bach für Gitarre, eine Triosonate für Violine, Blockflöte und Generalbass von G.Ph. Telemann sowie den Grande Valse brilliante in As Dur von Frédéric Chopin genießen Der erste Satz der Sonate für Violine solo von S. Prokofjew beendete den klassischen Teil des Konzertes, das jetzt noch mit E-Gitarren und Stücken von Steve Erquiaga abgerundet wurde. Programm des Konzerts