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| 6. Juni 11 Uhr |
Göttingen Theodor-Heuss-Gymnasium, Aula, Grotefendstr. 1 |
Schülerkonzert des DTKV |
Das Stadtradio Göttingen hat über das
Streicherprojekt am Theodor-Heuss-Gymnasium
berichtet.
Wer den Beitrag verpasst hat, kann ihn
hier unter
stadtradiothg.mp3
anhören.
Stellenangebote im Rahmen des JeKI-Projektes :
Musikkarussell Bönen: Gesucht werden Lehrkräfte für Mandoline, Baglama und Kontrabass. ansehen
Musikschule der Stadt Sprockhövel: Gesucht wird eine Lehrkraft für Querflöte. ansehen
Städtische Musikschule Hamm: Gesucht werden Lehrkräfte für Violine / Orchesterleitung. ansehen
Die Jazzsängerin und dipl. Gesangspädagogin Birgit von Lüpke bietet
im Frühjahr und Herbst 2010 Workshops unter dem Titel „Eine
musikalische Reise in die Toskana - die Entfaltung der Stimme“ an.
Leben Sie Ihre musikalische Kreativität aus,
lernen Sie die Möglichkeiten Ihrer Stimme kennen
und tauchen Sie in die inspirierende Landschaft um
Volterra ein. Sie wohnen in dem schönen „Albergo Poderino“ von dem Sie auf
die weite Hügellandschaft um Volterra blicken. Von hier haben Sie wunderbare
Ausflugsmöglichkeiten zu faszinierenden Städten der Toskana (Volterra,
Siena, Pisa, San Gimignano, Florenz...) Das allabendliche zelebrierte
viergängige Menue bildet den krönenden Abschluß eines jeden Tages.
Es besteht im Frühjahrskurs die Möglichkeit, einen Klavierkurs (Songbegleitung (Jazz, Rock, Pop), Improvisation etc.) bei Karsten von Lüpke (Pianist und Diplom-Musikpädagoge) zu belegen.
Termine: 10. bis 17. April 2010, 2. bis 9. September 2010
Weitere Informationen sowie einen Erfahrungsbericht unseres Toskana-Workshops (Herbst 2007) finden Sie unter www.vonluepke-music.de
Den Weg zum Konzertpodium beschreiten Privatmusikerzieher nicht unbedingt häufig. Viele von ihnen haben Scheu, sich öffentlich zu produzieren: Schließlich stehen dann Musiker im Rampenlicht, die eben nicht die Konzertlaufbahn eingeschlagen, sondern aus wohl erwogenen Gründen den Weg in die Pädagogik gesucht haben. Doch die im Göttinger Bezirksverband zusammengeschlossenen Privatmusiklehrer des DTKV sind Ende Februar über ihren Schatten gesprungen und haben sich in einer sonntäglichen Veranstaltung unter dem Motto „Lehrer im Konzert“ der Öffentlichkeit präsentiert. Zwei Voraussetzungen waren es, die ihnen diesen Schritt erleichtert hatten. Die eine hieß Kooperation: Alle Lehrer aus dem Göttinger Raum traten nämlich in Kammermusikformationen auf, also nicht solistisch als Einzelkämpfer, sondern gemeinsam. Zum zweiten war das Programm vor allem im unterhaltsamen Bereich angesiedelt: Nicht Beethovens Hammerklaviersonate oder Paganini-Capricen also, sondern hier ein Boccherini-Quintett, dort eine Hellmesberger-Serenade oder ein Piazzolla-Tango.
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Das Konzept ging auf: Trotz vergleichsweise unaufwendiger Öffentlichkeitsarbeit war der Auftrittsort gut besucht. Es ist dies eine ehemalige Fechthalle der Göttinger Universität, die seit einem Jahr der von Judith Kara geleiteten Göttinger Ballettschule „L'Art la danse“ genutzt wird. Kara ist dankenswerterweise solchen musikalischen Aktivitäten aufgeschlossen und stellt, weil vom Zweck des Konzerts überzeugt, den Saal zu günstigen Bedingungen zur Verfügung. So konnten Schüler, Kollegen, Schülereltern und weiteres spontan angereistes Publikum den bunten Reigen der Darbietungen mit Interesse und Genuss verfolgen. Stilistisch reichte das Programm von Barock, Klassik und Romantik über Musical und Jazz bis zur Musik des 20. Jahrhunderts: von Purcell-Arien und Mussorgski-Liedern über Wiegenlieder von Eisler auf Texte von Brecht bis zu einem Gitarren-Quartett mit Musik von Federico Moreno Torroba. Und da gab es außerdem einen guten Zweck: Der Ertrag des Konzerts nämlich war für den Musikunterricht sozial benachteiligter Kinder bestimmt. Dass dabei spontan mehr als 800,00 Euro zusammenkamen, hat selbst die Veranstalter überrascht.
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Es wirkten mit: Elisabeth Möst (Flöte), Till Hieronymus (Oboe), Ina Schmelzus (Violine), Carsten Armbrecht (Viola), Johann-Sebastian Sommer (Violoncello), Lucile Chaubard (Violoncello), Mechthild Kiefer (Klavier), Eva-Maria Schröder-Becker (Sopran), Elisabeth Kniehl (Klavier), Gesine Schellenberg (Flöte), Katharina Troe (Violoncello, als Gast), Renate Reitemeyer-Schäfer (Blockflöte), Birgit von Lüpke (Gesang), Karsten von Lüpke (Klavier), Sabine Birkenfeld (Mezzosopran), Stefanie Heemsoth (Violine), Ulla Schimpf (Violine), Andreas Düker, Jan Görsmann, Christine Horand-Haberecht und Hans-Wilhelm Schwenk (Gitarren), Veronika Schmidtke-Sieben (Flöte), Ulrike Haase (Violoncello), Barbara Schäfer (Klavier), Britta Hauenschild (Flöte), Antje Helm (Flöte).
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Göttingen. Zur 4. Nacht der Kultur im Juli konnten wieder die ungewöhnlichsten Besetzungen rund um die Klaviatur bestaunt werden. Von einem Klavier zu vier Händen bis hin zu acht Klavieren zu 32 Händen spielten Schüler und Lehrer pfiffige Originale und Bearbeitungen.
Das Konzert begann mit den jüngeren Schülern in kleineren Besetzungen, die mit ihrer sichtbaren Begeisterung am gemeinsamen Klavierspiel das Publikum in ihren Bann zogen. Die zunehmende Anzahl an Klavieren und Spielern fand ihren Höhepunkt in R. Wagners „Ritt der Walküren“ in der Bearbeitung für acht Klaviere zu 32 Händen. Die über 500 Besucher gaben einen tobenden Beifall, der von den 16 Spielern mit „Heiteren Variationen über ein schwäbisches Lied“ von F. Hirtler belohnt wurde.
Möglich wurde dieses Konzert durch die Arbeit der Klavierlehrerinnen A. Bönisch, C. Breuer und B. Schäfer sowie durch die Unterstützung von Merz Klaviere. Ein gelungenes Projekt, das Publikum und Spieler gleichermaßen begeisterte!
Lisa Breuer